KINDERZAHNARZT MANNHEIM

DIE WELT DER KINDERZAHNMEDIZIN

In unserer Kinderzahnarztpraxis in Mannheim bieten wir Ihnen die Rundumversorgung auf höchstem Niveau, die Sie sich als liebende Eltern für Ihren Nachwuchs wünschen. Mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und besonders schonenden Therapiemethoden kümmern wir uns liebevoll um unsere kleinen Patienten.

Unser oberstes Ziel ist es, Ihrem Nachwuchs während einer kindgerechten Behandlung spielerisch die richtige Zahnpflege zu zeigen und zu vermitteln, dass ein Besuch beim Zahnarzt überhaupt nicht schlimm ist. Dabei legen wir großen Wert auf Transparenz. Die meisten kleinen Patienten wissen nämlich zunächst gar nicht, was sie in einer Zahnarztpraxis erwartet. Was sind das für Maschinen und Werkzeuge? Wer ist diese Zahnärztin oder dieser Zahnarzt? Was macht er oder sie da in meinem Mund? Warum muss ich regelmäßig Zähneputzen und wie mache ich das am besten?

All das vermitteln wir Ihren Kleinen während der Vorsorgeuntersuchungen, Professionellen Zahnreinigungen und Zahnputz-Schulungen humorvoll und mit viel Liebe.

In unserem Wartezimmer mit Fernseher und Spielecke sowie den Behandlungsräumen mit Bildschirmen, speziellen Handpuppen und kindgerechten Behandlungsstühlen kommen weder Angst noch Langeweile auf.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in unserer Zahnarztpraxis – wir freuen uns auf Sie und Ihren Liebling!

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In unserem Wartezimmer mit Fernseher und Spielecke sowie den Behandlungsräumen mit Bildschirmen, speziellen Handpuppen und kindgerechten Behandlungsstühlen kommen weder Angst noch Langeweile auf.

ANGSTFREI ZUM KINDERZAHNARZT

Außerdem finden Worte wie „Betäubungsspritze“ in unserer Praxis für Kinderzahnheilkunde keine Anwendung. Stattdessen sprechen wir von „Traumtropfen“. Vorher wird etwas „Zaubermarmelade“ aufgetragen, damit das Zahnfleisch „einschläft“. Während der Kinderbehandlung in unserer Praxis erklären wir Ihrem Nachwuchs in entspannter Atmosphäre genau, was mit welchem Instrument gemacht wird. Unsere Kinderzahnärztin Julia Wossidlo ist des Weiteren in der Lage, Behandlungen unter zahnärztlicher Hypnose oder in Lachgas durchzuführen. Für aufwendige Sanierungen des Gebisses von sehr ängstlichen Kindern bieten wir auch die Behandlung unter Vollnarkose an.

ZÄ Julia Wossidlo: Lernen Sie unsere Kinderzahnärztin schon vor Ihrem Termin in unserer Praxis kennen!

Die Kinderzahnheilkunde

„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Kinder sind Kinder.“ – Maria Montessori

Kinder nehmen die Welt anders wahr als Erwachsene. Deshalb sollten sie auch anders behandelt werden. Kinderzahnärzte sind durch entsprechende Zusatzqualifikationen dazu fähig, sich in ihre kleinen Patienten hineinzuversetzen, ihre Emotionen und Ängste nachzuvollziehen und altersgerecht auf sie einzugehen.

Viele Kinder haben Angst vor dem Zahnarztbesuch. Aus ängstlichen Kleinen können ängstliche Erwachsene werden, die die Vorsorgeuntersuchungen versäumen und auch dann nicht zum Zahnarzt gehen, wenn ihnen etwas wehtut, weil sie sich vor einer schmerzhaften Behandlung fürchten. Das wollen wir unbedingt vermeiden.

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Zahnarztangst ist keine Seltenheit. Wir nehmen uns behutsam Zeit für alle Patient:innen – auch für die Kleinsten.

 

Die einfühlsame Behandlung durch speziell ausgebildete Kinderzahnärzte kann einer Zahnarztphobie effektiv vorbeugen, da die Kleinen von Anfang an positive Erfahrungen beim Zahnarzt machen. Davon profitieren sie ein Leben lang.

In unseren modernen Räumlichkeiten genießt Ihr Spross einen entspannten, angenehmen Aufenthalt. Unsere Patienten – kleine wie große – besuchen unsere Zahnarztpraxis in Mannheim immer wieder gerne.

Übrigens: Nicht nur auf der Gefühlsebene unterscheiden sich Kinder von Erwachsenen. Auch der Aufbau der Milchzähne weicht von dem der bleibenden Zähne ab. Kinderzahnärzte sind hier besonders geschult und erfahren. Was es mit diesen Unterschieden auf sich hat, möchten wir Ihnen im Folgenden näher erläutern.

Die Gebissentwicklung

Im Laufe unseres Lebens stehen uns zwei Sätze natürlicher Zähne zur Verfügung: die Milchzähne und ablösend die bleibenden Zähne. Bereits vor der Geburt sind sie alle im Kiefer angelegt, bis zu ihrem Durchbruch vergehen jedoch bis zu 20 Jahre!

DAS MILCHGEBISS

Das Milchgebiss besteht aus insgesamt 20 Zähnen, zehn im Oberkiefer und zehn im Unterkiefer. Pro Kiefer bekommt Ihr Liebling vier Schneidezähne, zwei Eckzähne und vier Backenzähne (die sogenannten Milchmolaren).

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Voll bezahnter Oberkiefer eines Kindes

DAS ERWACHSENENGEBISS

Das bleibende Erwachsenengebiss besteht aus bis zu 32 Zähnen, 16 pro Kiefer. Im Vergleich zum Milchgebiss kommen die hinteren Backenzähne hinzu (insgesamt acht) sowie die Weisheitszähne (insgesamt vier), sofern sie angelegt sind. Einige Patienten haben bspw. nur zwei oder gar keine Weisheitszähne.

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Voll bezahnter Oberkiefer eines Erwachsenen

Zahndurchbruch & -wechsel

Im Alter von etwa sechs Monaten bricht bei einem Baby der erste Zahn durch. Üblicherweise machen die mittleren Schneidezähne den Anfang, zunächst im Unterkiefer, dann im Oberkiefer. Im Anschluss erscheinen die seitlichen Schneidezähne. Etwa ein Jahr später sind auch die Eckzähne sowie die vorderen Backenzähne zu sehen. Mit zwei bis drei Jahren verfügen Kleinkinder in der Regel über ein komplettes Milchgebiss.

Der Durchbruch des Erwachsenengebisses beginnt ab dem sechsten Lebensjahr. Zunächst kommen die bleibenden großen Backenzähne hinter den Milchmolaren. Da dafür kein Milchzahn ausfällt, bleiben sie häufig unbemerkt. Der tatsächliche Zahnwechsel startet zur selben Zeit. Die Milchzahnwurzeln lösen sich nach und nach auf, wodurch die Milchzähne locker werden („wackeln“) und ausfallen, ehe sie durch ihre Nachfolger ersetzt werden.

Mit etwa zwölf Jahren haben die meisten Heranwachsenden alle Milchzähne verloren. Die letzten großen Backenzähne brechen meist erst im Anschluss durch. Als Letztes kommen dann im Erwachsenenalter die Weisheitszähne durch, sofern diese angelegt sind.

Milchzähne

LebensabschnittAlter (ca.)Welcher Zahn bricht durch?
Säuglinge/KleinkinderAb 6 MonateMittlere Milch-Schneidezähne
9 MonateSeitliche Milch-Schneidezähne
18 MonateVordere Milch-Backenzähne
18 bis 24 MonateMilch-Eckzähne
2,5 JahreHintere Milch-Backenzähne
3 JahreMilchzähne komplett sichtbar

Bleibende Zähne

LebensabschnittAlter (ca.)Welcher Zahn bricht durch?
KinderAb 6 JahreErster großer Backenzahn, mittlere Schneidezähne im Unterkiefer
7 JahreMittlere Schneidezähne im Oberkiefer
8 JahreSeitliche Schneidezähne
9 JahreEckzahn und erster kleiner Backenzahn im Unterkiefer
10 JahreErster kleiner Backenzahn im Oberkiefer
Jugendliche11 JahreEckzahn und zweiter kleiner Backenzahn im Oberkiefer, zweiter kleiner Backenzahn im Unterkiefer
12 JahreZweite große Backenzähne
15 JahreGebiss komplett
Erwachsene18 bis 25 Jahre, auch später möglichWeisheitszähne

Übrigens: Wann Zahndurchbruch und -wechsel beginnen und wie sie ablaufen, kann von Patient zu Patient abweichen. Sie brauchen sich also keinesfalls sorgen, wenn Ihr Liebling etwas später oder in einer anderen Abfolge zahnt. Im Zweifelsfall können Sie unser Team natürlich jederzeit kontaktieren und in unserer Kinderzahnarztpraxis einen Termin vereinbaren. Wir sind immer für Sie und Ihren Nachwuchs da!

Gefahren für Milchgebiss & bleibende Zähne

Die Milchzähne erfüllen im Kiefer Ihres Sprösslings wichtige Aufgaben: Sie dienen dem Abbeißen und Zerkauen fester Nahrung und sorgen gemeinsam mit Zunge und Gaumen für eine saubere Aussprache. Des Weiteren halten sie ihren Nachfolgern ihren Platz frei. Kommt es zum vorzeitigen Verlust eines Milchzahns, wächst sein Nachfahre in der Regel schief heraus. Wichtig ist deshalb, die Milchzähne gesund zu erhalten, bis sie auf natürliche Weise ausfallen.

Die beiden größten Gefahren für das gesunde Milch- sowie bleibende Gebiss sind Karies sowie Zahn- und Kieferfehlstellungen.

KARIES

Karies entsteht durch die Stoffwechselprozesse bestimmter Bakterien im Mundraum. Die Bakterien sind in der Nahrung enthalten und heften sich während des Kauens als Belag an die Zahnoberflächen. Wird dieser Biofilm nicht regelmäßig entfernt, vermehren sich die Bakterien recht schnell. Sie ernähren sich von den Speiseresten und wandeln den darin enthaltenen Zucker in Säuren um.

Diese Säuren machen den Zahnschmelz, die äußerste Schutzschicht, porös. Durch die nicht entfernte Plaque „fressen“ sich die Bakterien in die Zahnoberfläche hinein und können sie zerstören. Da Milchzähne einen wesentlich dünneren Zahnschmelz haben, sind sie auch deutlich anfälliger für Karies.

Glücklicherweise verfügt die Mundhöhle über eine natürliche Abwehr gegen Karies: den Speichel. Er enthält Mineralien, die den Zahnschmelz immer wieder härten und kleinere Schäden reparieren. Wird jedoch zu viel und oft Zucker aufgenommen oder der Biofilm nicht ausreichend weggeputzt, dauern die Säureangriffe zu lange an. Somit hat der Speichel nicht ausreichend Zeit, um seine Schutzfunktion zu entfalten. Karies ist die Folge.

Übrigens: Karies an den Milchzähnen kann auch das bleibende Gebiss beeinträchtigen. Wird eine Milchzahn-Karies nicht rechtzeitig behandelt, können die Bakterien den Nachfolger schon angreifen, bevor er vollständig durchgebrochen ist. Die Konsequenz ist eine erhöhte Kariesgefahr.

Wie schlimm ist die Milchzahn-Karies wirklich? Erfahren Sie alles Wichtige rund um die Karies-Behandlung von Milchzähnen im persönlichen Interview mit unserer Kinderzahnärztin Julia Wossidlo.

ZAHN- UND KIEFERFEHLSTELLUNGEN

Nicht nur ästhetisch können Kiefer- und Zahnfehlstellungen ein Problem darstellen. Auch das Abbeißen und Kauen kann erschwert, das Sprechen behindert und das Kariesrisiko erhöht werden.

Kiefer- und Zahnfehlstellungen können angeboren sein oder sich durch genetische Faktoren entwickeln. Oftmals ist die Ursache jedoch das übermäßige Lutschen an Schnullern, Daumen oder anderen Gegenständen. Bei Kleinkindern ab zwei Jahren kann es hierdurch zu Verformungen kommen. Ständiges Lippenbeißen und Mundatmung können sich ebenfalls nachteilig auf das Wachstum der Kiefer auswirken.

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So wichtig der Schnuller für die ersten Kinderjahre sind – so wichtig ist es zu wissen, dass der häufige Einsatz von Schnullern zu einer Zahn- oder Kieferfehlstellung führen kann.

Die häusliche Kinderzahnpflege

Für gesunde und schöne Zähne ist die häusliche Kinderzahnpflege entscheidend. In den ersten Lebensjahren übernehmen Sie diese, während Ihr Nachwuchs die Reinigung nach und nach selbstständig ausführt. Wie Sie die kleinen Zähnchen am besten putzen und beim Lernen der eigenständigen Pflege helfen können, erfahren Sie hier.

BABYS UND KLEINKINDER BIS 3 JAHRE

Sobald die ersten Milchzähnchen im Mund Ihres Babys auftauchen, sollten sie zweimal täglich mit einer weichen Kinderzahnbürste mit besonders kleinem Kopf vorsichtig geputzt werden. Verwenden Sie eine reiskorngroße Menge Zahnpasta für Kleinkinder.

In diesem Alter ist eine gründliche Zahnreinigung schwierig. Dennoch ist es gut, bereits jetzt das Zähneputzen in die tägliche Routine einzubauen, damit es für Ihr Kind später völlig normal ist. Das Kauen auf fester, zuckerfreier Nahrung wie bspw. einem Stück Möhre unterstützt die Reinigung der Babyzähne.

Sobald Ihr Spross zwei Jahre alt ist, können Sie eine erbsengroße Menge Zahnpasta benutzen. Lassen Sie Ihr Kleines immer mehr selbst mit der Zahnbürste hantieren, putzen Sie jedoch auf jeden Fall nach.

„Richtige“ Putzbewegungen macht Ihr Kleines ab einem Alter von etwa drei Jahren. Achten Sie darauf, dass es nicht an der Zahnbürste lutscht oder nuckelt. Ab dem dritten Lebensjahr kann dieses Verhalten bleibende Verformungen des Kiefers begünstigen, welche nur durch eine kieferorthopädische Therapie wieder behoben werden können.

KINDER VON 3 BIS 6 JAHREN

Das regelmäßige Zähneputzen ist für Sie und Ihren Nachwuchs inzwischen eine selbstverständliche Routine. Mittlerweile ist er alt genug, eine Zahnputztechnik wie die KAI-Methode zu erlernen. Beaufsichtigen Sie Ihren Nachwuchs weiter, geben Sie falls nötig Hilfestellungen und putzen Sie die Zähne nach. Ihr Sprössling kann jetzt auch schon Zahnseide benutzen. In unserer Kinderzahnarzt-Praxis bieten wir Putzschulungen für Kids an, in denen wir ihnen spielerisch vermitteln, wie sie mit Zahnbürste, -pasta und -seide Beläge beseitigen und einer Karies vorbeugen können.

KINDER AB 6 JAHREN

Mit etwa sechs bis acht Jahren sollten Kinder eine Zahnputztechnik wie die KAI-Methode erlernt haben. Jetzt brechen nämlich die ersten bleibenden Zähne durch. Ihr Liebling wird immer selbstständiger, Ihre Kontrollen und das Nachputzen können deshalb langsam abnehmen. Mit dem Erlernen der Schreibschrift verfügt Ihr Nachwuchs über die entsprechenden motorischen Fähigkeiten, das Zähneputzen allein zu übernehmen. Dies ist etwa im neunten Lebensjahr der Fall. Auch das Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide sollte Ihr Spross beherrschen, ehe Sie ihm oder ihr die Zahnpflege allein überlassen.

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Wir empfehlen Eltern etwa bis zum 8. Geburtstags ihres Kindes bzw. ihrer Kinder das Zähneputzen zu kontrollieren und auch ggf. nachzuputzen. Mit der Zeit wird die Feinmotorik der Kinder verbessert, sodass die eigenen Zähne sauberer geputzt und besser gepflegt sind.

Kinderzähne putzen mit KAI

Für Kinder im Vorschulalter hat sich die KAI-Technik als Methode des systematischen Zähneputzens bewährt. KAI steht dabei für:

  • K = Kauflächen
  • A = Außenflächen
  • I = Innenflächen
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Kinderzähne putzen – mit der KAI-Technik! K = Kauflächen, A = Außenflächen, I = Innenflächen

Es werden demnach erst alle Kauflächen mit Vorwärts- und Rückwärts-Bewegungen gesäubert (hin und her), dann alle Außenflächen mit kreisförmigen Bewegungen und abschließend alle Innenflächen „von rot nach weiß“, also vom Zahnfleisch weg.

Legen Sie eine Reihenfolge fest, bspw. zuerst oben links, dann oben rechts und schließlich unten links und unten rechts. Beginnen Sie stets am letzten Backenzahn der Reihe und arbeiten Sie sich nach vorne vor. Durch den immer gleichen Ablauf wird sichergestellt, dass kein Zahn ausgelassen wird.

Mit dem Alter Ihres Sprösslings nehmen auch Fingerfertigkeit und Verständnis zu. Während Sie die ersten Zähnchen Ihres Babys putzen, können Sie die KAI-Technik anwenden und sie Ihrem Nachwuchs dabei erklären. Von Milchzahn zu Milchzahn kann Ihr Kleines immer weiter mithelfen und immer besser verstehen, wie es funktioniert, bevor es die Methode schließlich selbst übernimmt.

Zahnpflege für Kinder

Damit das Zähneputzen Spaß macht und regelmäßig durchgeführt wird, benötigt Ihr Sprössling die richtige Ausstattung.

ZAHNBÜRSTEN FÜR KINDER

Kinderzahnbürsten zeichnen sich durch einen kleinen Bürstenkopf mit besonders weichen Borsten und einen dicken, rutschfesten Griff aus. Sie wachsen mit dem Alter mit und sind im Handel entsprechend beschriftet (z. B. „0-2 Jahre“). Bunte Farben und lustige Motive sorgen dafür, dass sie gerne zur Hand genommen werden.

Ab etwa vier Jahren können auch elektrische Kinderzahnbürsten verwendet werden. Trotzdem ist es wichtig, dass Ihr Nachwuchs zuvor die richtige Putztechnik mit der Handzahnbürste erlernt.

Wann mit der Reinigung der Zahnzwischenräume begonnen wird, ist individuell verschieden. Gerne berät unser Team Sie und Ihren Liebling dazu persönlich. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Kinderzahnarztpraxis mit unserem praktischen Online-Formular.

KINDERZAHNPASTA

Kinderzahncremes sind weniger scharf als jene für Erwachsene und enthalten nicht so viele Schleifstoffe, die dem empfindlichen Zahnschmelz schaden könnten.
Hier haben wir eine Übersicht für Sie erstellt, wie oft und mit welcher Menge Zahnpasta geputzt werden sollte:

Ab Zahndurchbruch bis 2. Jahr2x täglich mit reiskorngroßer Menge fluoridhaltiger Kinderzahncreme (1.000 ppm Fluorid) putzen
Ab 2 Jahre2x täglich mit erbsengroßer Menge fluoridhaltiger Kinderzahncreme (1.000 ppm Fluorid) putzen
Ab 6 JahreMit herkömmlicher fluoridhaltiger Zahnpasta für Jugendliche oder Erwachsene (1.500 ppm Fluorid) 2-3x täglich putzen
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Häufig wird viel zu viel Zahnpasta verwendet! Dabei reicht die erbsengroße Menge Zahnpasta auf der Zahnbürste vollkommen aus – sowohl für Kinder ab 6 Jahren, als auch für Erwachsene.

Starke Zähne mit Fluorid

Bei Fluoriden handelt es sich um Spurenelemente, mit denen der Körper unter anderem Knochen aufbaut. Sie sorgen für harten Zahnschmelz und schützen ihn vor Säureangriffen durch Bakterien. Auf diese Weise können Fluoride einer Karies vorbeugen.

Leider kann der Körper Fluoride nicht selbst herstellen und auch über die Nahrung werden sie nicht in ausreichender Menge aufgenommen. Um Fluoride zu Hause zuzuführen, kommen fluoridhaltige Zahnpasten, fluoridiertes Speisesalz sowie Fluoridtabletten zum Einsatz. In der Zahnarztpraxis können zusätzlich Fluoridlacke aufgetragen werden.

Wissenschaftlichen Studien zufolge wirken Fluoride am besten, wenn sie regelmäßig in der richtigen Menge Kontakt zur Zahnoberfläche bekommen. Zahnpasten und Speisesalze sind deshalb als häusliche Maßnahme vollkommen ausreichend.

Hier eine Übersicht über die empfohlene Fluoridzufuhr bei Babys und Kindern:

Geburt bis Durchbruch des 1. Milchzahnes1 Tablette täglich mit 0,25 mg Fluorid und 400-500 I.E. Vitamin D
Ab Zahndurchbruch bis 1 Jahr1 Tablette täglich mit 400-500 I.E. Vitamin D, bis zu 2x täglich Zähneputzen mit bis zu reiskorngroßer Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (1.000 ppm)
Bis 2 Jahre2x täglich reiskorngroße Menge fluoridhaltige Kinderzahnpasta (1.000 ppm)
2 bis 6 Jahre2-3x täglich erbsengroße Menge fluoridhaltige Kinderzahnpasta (1.000 ppm), fluoridiertes Speisesalz
Ab 6 Jahre2-3x täglich Fluoridzahnpasta für Jugendliche oder Erwachsene (1.500 ppm), fluoridiertes Speisesalz

Übrigens: Viele Babys und Kleinkinder erhalten vom Kinderarzt bzw. von der Kinderzahnärztin ein Kombipräparat aus Vitamin D und Fluorid. Fluoridtabletten und -zahnpasta sollten nicht gemeinsam angewendet werden. Bitte lassen Sie Ihren Kinderarzt bzw. Ihre Kinderzahnärztin wissen, dass Sie eine fluoridhaltige Kinderzahnpasta verwenden, damit die Vitamin-D-Prophylaxe entsprechend angepasst werden kann.

Die zahngesunde Ernährung

Eine ausgewogene, gesunde Ernährung wirkt sich nicht nur im Allgemeinen gut auf die Gesundheit Ihres Lieblings aus, sondern sorgt auch für ein strahlendes Lächeln.

DES STILLKINDS ERSTE ZÄHNCHEN

Sobald die ersten Milchzähne im Mund Ihres Babys auftauchen, sollten die Stillmahlzeiten möglichst in einen festen Rhythmus gebracht werden. Obwohl der in der Muttermilch enthaltene Milchzucker ansonsten viele positive Eigenschaften hat, kann er das Entstehen einer Karies begünstigen, wenn er zwischendurch zu häufig mit den Zahnoberflächen in Berührung kommt oder noch nachts gestillt wird.

BEIKOST UND NUCKELFLASCHENKARIES

Wenn Ihr Baby etwa ein halbes Jahr alt ist, erfolgt die langsame Umstellung von der Milchernährung auf die feste Kost. Aus Nahrungsmitteln wie Gemüse, Kartoffeln, Fleisch, Getreide und Obst erhält Ihr Nachwuchs wichtige Nährstoffe und Vitamine, die auch für die Zahngesundheit unerlässlich sind.

Spätestens wenn Ihr Kind drei feste Mahlzeiten oder Brei täglich zu sich nimmt, ist eine Flüssigkeitszufuhr zusätzlich zur Muttermilch (oder Flaschennahrung) wichtig. Dafür eignen sich Wasser und ungesüßte Tees, welche Sie zu jeder Mahlzeit anbieten. Zuckerhaltige Getränke (auch Saft!) schaden hingegen dem Zahnschmelz und sollten nur selten und kurz, am besten vor dem Zähneputzen, getrunken werden. Sehen Sie solche Produkte nicht als Getränke, sondern als flüssigen Snack an.

Nuckelt Ihr Kleines ständig an einer Trinkflasche mit zuckerhaltigen Getränken (beliebt ist verdünnter Saft), kann dies zu einer sogenannten Nuckelflaschenkaries oder auch Early Childhood Caries ( ECC = frühkindliche Karies) führen. Diese ist die häufigste Form der Karies im Milchgebiss. Je länger das Nuckeln andauert und je häufiger es vorkommt, desto länger und öfter werden die Milchzähne mit der zuckerhaltigen Flüssigkeit umspült. Bakterien haben dadurch einen optimalen Nährboden.

Im schlimmsten Fall kann eine Nuckelflaschenkaries zur Zerstörung des kompletten Milchzahngebisses führen. Um dem vorzubeugen, sollte Ihr Baby sein Fläschchen nur zum Trinken bekommen, nicht zur Beruhigung oder als Einschlafmittel. Ist die Flasche zum Einschlafen oder Beruhigen unbedingt nötig, füllen Sie sie mit Wasser oder zuckerfreiem Tee.

ZAHNGESUNDER FAMILIENTISCH

Mit etwa einem Jahr kann Ihr Nachwuchs am Familienessen teilnehmen. Hier wird der Grundstock für sein späteres Essverhalten gelegt. Kinder gucken sich von ihren Eltern und Geschwistern viel ab, auch in der Ernährung. Wichtig ist es deshalb, ihnen ein Vorbild zu sein, ausgewogene Lebensmittel zur Verfügung zu stellen und sie auch selbst zu essen.
Frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln und Getreideprodukte enthalten viele wichtige Nährstoffe. An zweiter Stelle stehen Fleisch, Fisch und Milchprodukte. Sie liefern ebenfalls Nährstoffe, diese werden jedoch in geringeren Mengen benötigt.

Neben den drei Hauptmahlzeiten brauchen Heranwachsende Zwischenmahlzeiten (Snacks). Optimal sind fünf über den Tag verteilte Gerichte mit ungesüßten Getränken.

NASCHEREIEN

Kinder und Kariesbakterien haben eines gemeinsam: Sie lieben Süßes. Natürlich ist ein Kinderleben ganz ohne Süßigkeiten unrealistisch. Wenn Sie darauf achten, welche Menge an Zucker Ihr Nachwuchs wie oft zu sich nimmt und wie lange er im Mund bleibt, können Sie ihm bei der Gesunderhaltung seiner Zähne helfen, ohne Süßigkeiten verbieten zu müssen.

Als Faustregel gilt: Statt vieler kleiner Naschereien über den Tag, lieber eine große Portion Süßes. Am besten etwa eine halbe Stunde vor dem Zähneputzen, so können Sie die Beläge gleich wieder entfernen.

Übrigens: Es gibt auch zahnfreundliche Süßigkeiten, die einen Zuckeraustauschstoff wie Xylit enthalten und keine Karies verursachen. Sie erkennen solche Süßstoffe an der Kennzeichnung auf der Verpackung.

Kinderzahnärztliche Behandlungen

Unser oberstes Ziel ist es, die Zähne unserer jungen Patienten von Anfang an zu schützen, damit sie ein Leben lang von gesunden Zähnen profitieren.

Die Gesundheit von Kinderzähnen steht auf zwei Säulen:

  • der häuslichen Mundhygiene sowie
  • der regelmäßigen Beratung und Untersuchung durch einen Zahnarzt bzw. eine Zahnärztin.

Im Folgenden verraten wir Ihnen alles darüber, wann welche Untersuchungen und Maßnahmen der modernen Zahnmedizin empfohlen werden und auch wie diese aussehen.

VORSORGEUNTERSUCHUNGEN

Ab dem sechsten Lebensmonat brechen die ersten Milchzähne mittig im Unterkiefer Ihres Babys durch. Bereits jetzt können Sie mit uns den ersten Zahnarztbesuch für Ihren Nachwuchs vereinbaren (zur Terminvereinbarung).

Dabei schauen wir nach, ob die Zähne richtig durchgebrochen sind, beantworten Ihre Fragen und geben Ihnen gerne Tipps zur Zahnpflege und Ernährung.

Wann der erste Besuch beim Zahnarzt sinnvoll ist und was Sie und Ihren Nachwuchs dabei erwartet, erzählt Ihnen unsere Kinderzahnärztin Julia Wossidlo im Interview.

Von diesem Zeitpunkt an laden wir Sie und Ihren Nachwuchs zweimal jährlich zur zahnärztlichen Kontrolle in unsere Praxis in Mannheim ein. Während der ersten zwei Lebensjahre wollen wir vor allem die Entstehung einer Nuckelflaschenkaries verhindern bzw. sie frühzeitig erkennen, um sie effektiv zu behandeln.

Sollten Sie in diesem Alter eine Veränderung im Mundraum Ihres Kindes feststellen oder sollte es Beschwerden äußern, zögern Sie nicht, unsere Zahnarztpraxis auch außerhalb der üblichen Kontrollen aufzusuchen, selbst wenn der letzte Termin noch nicht lange zurückliegt. Dank der medizinischen Diagnostik der modernen Kinderzahnheilkunde können wir der Ursache schnell und schonend auf den Grund gehen.

FRÜHERKENNUNGSUNTERSUCHUNGEN FÜR KINDER BIS 6 JAHRE

Es gibt in der Kinderzahnheilkunde sechs spezielle Untersuchungen zur Früherkennung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten bei Kindern im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren.

Die ersten drei Untersuchungen finden zwischen dem 6. und dem 33. Lebensmonat statt und orientieren sich an den kinderärztlichen Früherkennungsuntersuchungen U5-U7. Die erste Untersuchung kann zwischen dem 6. und 9. Monat in Anspruch genommen werden, die zweite vom 10. bis zum 20. und die dritte vom 21. bis zum vollendeten 33. Lebensmonat. Zwischen den einzelnen Untersuchungen sollten mindestens vier Monate liegen.

Bei diesen Früherkennungsuntersuchungen führen wir folgende Leistungen durch:

  • Untersuchung der Mundhöhle des Patienten
  • Beratung der Eltern zur Ernährung und Mundhygiene sowie Aufklärung über mögliche Ursachen oraler Erkrankungen
  • Anamneseerhebung zum Ernährungsverhalten, zur Zahnpflege sowie zu Fluoridierungsmaßnahmen
  • Empfehlung geeigneter Fluoridierungsmittel
  • Anleitung der Eltern zur Mundhygiene bei ihrem Nachwuchs
  • Bis zu zweimal jährlich Auftragen eines Fluoridlacks zur Zahnschmelzhärtung

Im Alter von 34-72 Monaten finden drei weitere Früherkennungsuntersuchungen der Kinderzahnheilkunde statt. Die erste sollte bis zum dritten Geburtstag durchgeführt werden, die beiden folgenden in einem Abstand von mindestens einem Jahr. Folgende Leistungen sind in diesen Untersuchungen enthalten:

  • Untersuchung der Mundhöhle und Einschätzung des persönlichen Kariesrisikos
  • Beratung der Eltern zur Ernährung und Mundhygiene, Empfehlung eines geeigneten Mittels zur Zahnschmelzhärtung

Optional können folgende, von der Krankenkasse bezahlte, Maßnahmen in Anspruch genommen werden:

  • Lokale Fluoridierung durch Auftragen eines Fluoridlacks auf die Milchzähne
  • Fissurenversiegelung, wenn die bleibenden Backenzähne vor dem sechsten Geburtstag kommen

Übrigens: Seit Juli 2017 enthält das gelbe Kinder-Untersuchungsheft („U-Heft“) entsprechende Verweise ab dem sechsten Lebensmonat, damit der Besuch beim Zahnarzt nicht vergessen wird. In der Regel finden Sie darin einen Zahnärztlichen Kinderpass oder ein Zahnärztliches Kinderuntersuchungsheft, in dem die Termine für die Früherkennungsuntersuchungen notiert und die Ergebnisse dokumentiert werden können.

INDIVIDUALPROPHYLAXE VON 6 BIS 18 JAHRE

Um die Zähne unserer Patienten von Anfang an zu schützen, bieten wir im Bereich Kinderzahnheilkunde in unserer Praxis in Mannheim verschiedene Vorsorgemaßnahmen an, die als Individualprophylaxe auf Ihren Liebling zugeschnitten werden. Alle Leistungen werden von der Krankenkasse übernommen.

Dazu gehören:

  • Untersuchung der Mundhöhle auf Zahnbeläge und Blutungsneigung des Zahnfleischs
  • Aufklärung zur Mundgesundheit: Wie entstehen Karies und Zahnfleischerkrankungen und wie beugen wir ihnen vor?
  • Hinweise zur richtigen Mundhygiene und Ernährung, Empfehlungen zur häuslichen Fluoridierung
  • Fissurenversiegelung
  • Auftragen eines Fluoridlacks

Diese Leistungen können während der halbjährlichen Kontrolluntersuchungen bis zum 18. Geburtstag regelmäßig in Anspruch genommen werden.

Alle Leistungen der Kinderzahnheilkunde, die von der Krankenkasse übernommen werden, auf einem Blick:

ZAHNPUTZSCHULUNGEN

Eine optimale Zahnpflege ist die perfekte Prophylaxe gegen Karies und Parodontitis (mehr zu Parodontitis siehe Parodontologie). Deshalb ist es besonders wichtig, dass Kinder die richtige Zahnputztechnik erlernen.

Aus diesem Grund bieten wir von MED:SMILE in Mannheim spezielle Zahnputz-Schulungen an. Hierbei machen wir die Beläge auf den Zahnoberflächen mit einem harmlosen Farbstoff sichtbar und zeigen unseren jungen Patienten, wie leicht sie sie mit der richtigen Putztechnik entfernen können.

Anschaulich und spielerisch erklärt unser Team ihnen dabei die Ursachen sowie die Folgen von Karies und demonstriert die Effektivität von Zahnbürsten, Zahnseide und Interdentalzahnbürsten. In wenigen einfachen Schritten lernen die Kleinen, wie sie sowohl die Kau-, Außen- und Innenflächen ihrer Zähne als auch die Zahnzwischenräume reinigen können.

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Unsere Zahnputz-Schulung hilft den jüngsten Patient:innen dabei, die richtige Technik für das Zähneputzen zu finden. Für starke und gesunde Zähne – von Anfang an!

PROFESSIONELLE ZAHNREINIGUNG (Kids-PZR)

Karies entsteht durch Nahrungsreste auf und zwischen den Zähnen. Diese Plaque zu entfernen ist jedoch nicht immer ganz einfach, besonders bei Heranwachsenden, die eine Zahnspange tragen. Auch sehr eng stehende Zähne können für die Entwicklung einer Karies verantwortlich sein.

In unserer Zahnarztpraxis in Mannheim bieten wir eine gründliche Professionelle Zahnreinigung (PZR) an, bei der wir die Zahnoberflächen Ihres Sprösslings von hartnäckigen Ablagerungen und Essensresten befreien. Dabei erreichen wir auch schwer zugängliche Stellen wie Zahnzwischenräume und die Zahnfleischränder.

Zunächst werden die Zähne Ihres Lieblings mit einer harmlosen Färbelösung versehen, um bakterielle Beläge sichtbar zu machen und einen Mundhygieneindex zu erstellen. Dann besprechen wir mit Ihnen beiden das Ergebnis und suchen nach individuellen Lösungen zur besseren häuslichen Mundhygiene. Ehe wir mit weichen Bürsten oder dem speziellen Pulverwasserstrahlgerät Airflow® und einem besonders zahnschonendem, wohlschmeckendem Erythitolpulver die Zähne reinigen und glätten, wird mit Ihrem Nachwuchs die richtige Putztechnik geübt. Also denken Sie bitte daran, zu den Prophylaxe-Terminen die Zahnbürste Ihres Kindes mitzubringen! Bei Bedarf führt unser Team anschließend eine lokale Fluoridierung durch, um den Zahnschmelz zu stärken.

LOKALE FLUORIDIERUNG

Fluoride sind für die Zahngesundheit unerlässlich und ein fester Bestandteil der Kinderzahnmedizin. Um eine optimale Wirksamkeit zu erzielen, sollten sie stets in geringer Menge zur Verfügung stehen. Wir unterstützen unsere kleinen Patienten dabei durch das Applizieren spezieller Fluoridlacke. Diese tragen wir mit einem weichen Pinsel gezielt auf die Zahnoberflächen auf. Dort gehen sie eine Verbindung mit Calciumionen aus dem Speichel oder dem Zahnschmelz ein. Gemeinsam bilden sie eine stabile Schutzschicht, die sehr gut auf porösen Oberflächen wie durchbrechendem Zahnschmelz oder demineralisierten Stellen haftet. Diese Verbindung bleibt monatelang bestehen und stellt ein Reservoir dar, aus dem bei Bedarf Fluorid freigesetzt wird, um seine schützende Wirkung zu entfalten.

DIE VORTEILE DER LOKALEN FLUORIDIERUNG:

  • Klinische Evidenz: Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit kariesprophylaktischer Fluoridlack-Behandlungen.
  • Effizienz: Die Fluoridierung erfolgt genau dort, wo sie benötigt wird und erreicht auch schwer zugängliche Stellen wie Fissuren, Zahnzwischenräume und porösen Zahnschmelz.
  • Sicherheit: Bei der Anwendung eines Fluoridlacks gibt es keine Gefahr des Verschluckens, wie es bei Gelen und Spülungen der Fall sein kann. Sie eignet sich deshalb besonders für Kleinkinder.
  • Schnell und einfach: Lokale Fluoridierungen dauern nicht nur wenige Minuten – sie sind auch vollkommen schmerzfrei.

Durch die kontinuierliche Zufuhr von Fluoriden kann unsere Kinderzahnärztin die Widerstandsfähigkeit kleiner Kinderzähne um ein Vielfaches erhöhen. Die wertvollen Salze können sogar Karies stoppen, wenn wir die Zähnchen rechtzeitig einpinseln. Für Kinder mit erhöhtem Kariesrisiko empfehlen wir zweimal jährlich eine Fluoridierung, bei sehr hohem Risiko sogar vier- bis sechsmal pro Jahr.

Während der individuellen Vorsorgeuntersuchung besprechen wir in unserer Kinderzahnarztpraxis, welche Maßnahmen für Ihren Nachwuchs und seine persönliche Zahnsituation zielführend sind und beraten Sie gern zur häuslichen Fluoridierung.

FISSURENVERSIEGELUNG

Als Fissuren werden die feinen Grübchen und Furchen der Backenzähne bezeichnet, die nur schwer gereinigt werden können. Je tiefer diese Grübchen sind, desto schneller können bakterielle Beläge anhaften und dort unbehandelt zu einer Karies führen.
In unserer Kinderzahnarztpraxis Mannheim bieten wir deshalb eine sogenannte Fissurenversiegelung mittels zahnmedizinischen Kunststoffs an.

Zunächst werden die Zahnoberflächen mit einer weichen Bürste und einem speziellen Pulverwasserstrahlgerät mit glycinbasiertem Pulver gründlich gereinigt. Anschließend wird die zu behandelnde Stelle mit einem Gel vorbehandelt, damit der Kunststoff dort besser haften kann. Sobald die Fissuren damit verschlossen wurden, härten wir den Kunststoff mit einer speziellen Lampe mit blauem Licht aus. Im Anschluss wird die Oberfläche poliert, um sie zu ebnen. Je glatter die Zahnoberflächen sind, desto besser kann Ihr Spross die Zähne putzen und desto schwerer fällt es Nahrungsresten und Bakterien sich anzuheften.

Die Fissurenversiegelung findet Anwendung, sobald die bleibenden Backenzähne durchbrechen. Dies ist in der Regel ab dem sechsten Lebensjahr der Fall. In besonderen Fällen kann es aber auch schon sinnvoll sein, Milchzähne zu versiegeln. Bei Bedarf wird die Versiegelung regelmäßig erneuert.

Häufige Fragen: FAQ's

  • Mein Kind hat Zahnschmerzen. Was kann ich tun?

    Das beantwortet die Kinderzahnärztin unserer Praxis in Mannheim Frau Julia Wossidlo im persönlichen Interview:

  • Wann soll mein Kind das erste Mal zum Zahnarzt?

    Wir empfehlen einen ersten Termin für unsere kleinen Patienten in unserer Kinderzahnarztpraxis, sobald die Milchzähne durchbrechen, also etwa ab dem sechsten Lebensmonat. Beim ersten Zahnarztbesuch geht es vor allem darum, dass das Kind die Praxis und das Team kennenlernt, ohne dass gleich „etwas gemacht“ werden muss. So bauen die Kleinen Vertrauen auf und es kann einer Zahnarztphobie vorgebeugt werden. Außerdem nutzen wir den ersten Besuch in unserer Zahnarztpraxis in Mannheim dazu, Ihre Fragen zu beantworten und stehen Ihnen mit Tipps und Hinweisen zur Ernährung, Zahnpflege und dem Nuckelverhalten zur Seite.

  • Wie kann ich mein Kind auf den Zahnarztbesuch vorbereiten?

    Sprechen Sie mit Ihrem Nachwuchs ganz normal und offen über die zahnärztliche Behandlung, vermeiden Sie jedoch Worte wie „Angst“, „Spritze“ o. Ä. Sie können Ihr Kind zu Hause auch mal selbst zum Zahnarzt werden lassen. Es kann bspw. die Zahnpflege von Stofftieren oder Puppen übernehmen oder Sie werfen gegenseitig einen Blick in den Mundraum des anderen. Beim Zähneputzen können Sie die Kinderzahnbürste als „Spiegel“ verwenden und Ihren Liebling spielerisch auffordern, „Aaah“ zu sagen und stolz seine Zähne zu zeigen, die Sie dann als „Zahnarzt“ inspizieren. So ist Ihrem Spross dieser Ablauf bereits bekannt, wenn es in unsere Praxis kommt. Sollte es trotz aller Mühen nicht zum Kinderzahnarzt gehen wollen, sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gerne.

  • Warum Kinderzahnarzt? Was ist der Unterschied zu einem „normalen“ Zahnarzt?

    Kinderzahnärzte verfügen über eine besondere Zusatzausbildung und sind darauf spezialisiert, mit den Ängsten und Emotionen ihrer kleinen Patienten umzugehen. Dabei legen sie großen Wert auf eine kindgerechte Umgebung (wie unsere Behandlungsräume mit kindgerechter Einrichtung und Bildschirmen), eine entspannte Atmosphäre und besonders schonende Therapiemethoden. In unserer Zahnarztpraxis in Mannheim bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum der modernen Kinderzahnheilkunde an, inklusive Behandlungen unter Hypnose, Lachgas und Narkose. Bei uns ist Ihr Nachwuchs in den besten Händen.

  • Mein Kind hat Angst vor dem Zahnarzt. Was kann ich tun?

    In unserem Video bekommen Sie nützliche Tipps direkt aus unserer Praxis in Mannheim von unserer Kinderzahnärztin Julia Wossidlo:

  • Wie oft soll mein Kind zum Kinderzahnarzt?

    Wir laden unsere Patienten etwa alle sechs Monate in unsere Kinderzahnarztpraxis in Mannheim ein. So können auch die speziellen Früherkennungsuntersuchungen der Kinderzahnmedizin problemlos in den vorgesehenen Zeitfenstern stattfinden. Sollten Sie eine Veränderung im Mundraum Ihres Sprösslings bemerken oder sollte er Beschwerden äußern, kontaktieren Sie uns einfach telefonisch während der gewohnten Sprechzeiten, auch wenn der letzte Termin in unserer Praxis noch nicht lange zurückliegt.

  • Wie bringe ich meinem Kind das Zähneputzen bei?

    Das erfahren Sie direkt von unserer Kinderzahnärztin im Video:

  • Sind Daumenlutschen, das Nuckeln am Schnuller oder Trinkfläschchen schädlich?

    Während der ersten zwei Lebensjahre sind diese Angewohnheiten in der Regel kein Problem. Nuckelt ein Kleinkind jedoch über einen längeren Zeitraum besonders häufig (egal woran), können Zahnfehlstellungen entstehen. Meist zeigt sich ein offener Biss, bei dem die vorderen Schneidezähne beim Zubeißen nicht mehr aufeinandertreffen. Hierdurch können Probleme beim Abbeißen und Sprechen entstehen, Betroffene lispeln oft. Sollten Sie Schwierigkeiten haben, Ihrem Nachwuchs den Schnuller oder das Nuckeln am Finger nach dem zweiten Geburtstag abzugewöhnen, sprechen Sie unser Team an. Wir beraten Sie gerne!

  • Mein Kind hat weiße Flecken auf den Zähnen. Was bedeutet das?

    Erfahren Sie in unserem Kinderzahnmedizin-Video alles Wichtige über die sogenannten „White Spots“: